Eine seltsame Traube, die Traube... Mix & match

Eine seltsame Traube, die Traube... Mix & match

In WINELIFE 71 begann Huib eine kurze Serie über Vitis vinifera, die Traube, der der Weintrinker so viel verdankt. Diesmal nimmt er ein kurioses Phänomen genauer unter die Lupe: eine Rebsorte, Pinot Meunier, die zwei verschiedene DNAs hat. Und das ist theoretisch vergleichbar mit einer Kuh mit dem Kopf eines Orang-Utans. - TEXT HUIB EDIXHOVEN | BILD PEXELS.COM

Eigentlich war geplant, diese kurze Serie auf drei Teile zu beschränken. Bis WINELIFE beschloss, den Pinot Meunier in dieser Ausgabe in den Mittelpunkt zu rücken. Und dabei handelt es sich um einen köstlichen Freak von einer Traube. Ein Wunder der Natur, das nach einem vierten Band schreit.

Drillinge

Wie wir auch in Teil 2 gelesen haben, haben die verschiedenen Pinot-Trauben eine besondere Verbindung. Pinot noir, Pinot blanc und Pinot gris sind eigentlich keine verschiedenen Rebsorten. Sie unterscheiden sich nur durch eine Mutation und gelten daher als Klone voneinander. Da diese Familie so alt ist und die Zellen sich unendlich oft kopieren mussten, kam es im Laufe der Jahrhunderte zu recht sichtbaren Mutationen. Eine besonders enge Verwandtschaft also. Man kann sie sich daher vielleicht am besten als identische Drillinge mit nur wenigen charakteristischen Unterschieden vorstellen. Die Farbe der Haut ist natürlich das markanteste Merkmal der Pinots.

Außenseiter

Mit dem Pinot Meunier haben wir ein viertes Mitglied. Auch er ist nur eine Mutation desselben Ur-Pinots. Doch hier ist noch etwas mehr im Spiel.

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