Ruché wer?

Ruché wer?

Unter all den Verkostungen stößt man manchmal auf einen Wein, der heraussticht. In diesem Fall war es der Laccento Ruché di Castagnole Monferrato von Montalbera, den wir auf der Veranstaltung Barolo & Freunde. Hergestellt aus Ruché, einer so unbekannten einheimischen Traube.
Text: Petri Houweling| Bild: Ruché

Jahrhundertelang spielte sie im Wein der lokalen Winzer in den Dörfern um Castagnole Monferrato im Piemont nur eine geringe Rolle. In den 1970er Jahren entdeckte der Priester Don Giacomo Cauda das Potenzial der Rebsorte wieder. Er überzeugte die Dorfbewohner, die Anpflanzungen zu erhalten. Mit bescheidenem Erfolg: Heute sind noch 46 Hektar damit bepflanzt, und zwar Erdnüsse Wenn man das mit den 20.000 Hektar für Barbera vergleicht.


Zum Glück war das Weingut Cascina Montalbera ein kluger Kopf, so dass wir jetzt über Ruché schreiben können. Sagt man Rotwein im Piemont, sagt man tanninhaltig. Aber der Ruché ist ganz anders: geschmeidig, aber mit Würze und einer frischen Säure. Wir haben Veilchen, Rosenblüten, rote Kirsche, Erdbeere, Himbeere und manchmal sogar einen Hauch von Gewürzen wie Zimt und Kardamom geschmeckt. Begleiten Sie diesen Wein zu leichteren Gerichten wie Vitello Tonnato oder Burrata mit gerösteten Paprika.

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