Auf unserer Weinreise in Kalifornien wurden wir in unserem Hotel von einem Automaten mit Piccolo-Sekt überrascht, aber in Deutschland ist man an dieses Bild gewöhnt. Dort kann man sich unterwegs selbst bedienen, wie einer der WINELIFE-Redakteure kürzlich bei einem Besuch an der Mosel und in Rheinhessen feststellte.
Bild: Max Singer-Fischer
In mehreren Weingütern gibt es Weinautomaten, an denen Sie rund um die Uhr gekühlte lokale Weine abholen können; Sie zahlen kontaktlos. Ein spontanes Picknick ohne Laden in der Nähe ist ebenfalls möglich; auch Gläser sind oft erhältlich. Das Weingut Toni Müller hat sogar Holzkisten mit Flaschen und Geschenkkartons hinter den Glasläden versteckt. Übrigens macht diese Familie fantastische Rieslinge; bringen Sie eine Debitkarte mit Guthaben mit.
Ein solcher Weinpunkt erscheint uns auch für das Nachtleben in der Stadt praktisch, wenn man nach dem Ausgehen noch einen heißen Kochtopf hervorholt und einen erfrischenden Digestif dazu trinken möchte.
Aber Vorsicht: In den Niederlanden sind die Regeln für den Verkauf von Alkohol strenger. Der belgische Sommelier Jan Kerckhofs von Wine Point kennt sich damit aus: Er eröffnete in Geel einen Weinladen mit südafrikanischen Qualitätsweinen und stellte vor seinem Lager einen Weinautomaten auf, um die Liebhaber zu bedienen. Von 7 Uhr morgens bis Mitternacht, mit gekühlten Flaschen. So sicher und verantwortungsbewusst (einschließlich Ausweiskontrollen) er auch ist, das Gesundheitsamt hat Jan letztes Jahr aufgefordert, das Gerät zu entfernen.
Sie fragen sich, wo sich dieser Automat befindet? Klicken Sie hier.
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