Magnums sind für Rapper und Formel-1-Fahrer Instagram-würdig, aber was sind sonst noch die Vorteile?
Text: Marjolein Schuman | Bild: Zur Verfügung gestellt
Die Nachteile liegen auf der Hand: Sie lassen sich nicht heben, sind umständlich beim Einschenken und bei der Lagerung im Keller. Außerdem reift der Wein in einer Magnumflasche weniger schnell, weil der wenige Sauerstoff, den der Korken durchlässt, mehr Wein beeinträchtigen muss. Gerade dieser letzte Nachteil wird zum Vorteil, wenn man den Platz und die Geduld dafür hat.
Eine langsame und gleichmäßige Reifung ist ideal für Lagerweine wie guten Bordeaux, Burgunder, Amarone oder Jahrgangschampagner. Ältere große Flaschen können daher erheblich mehr wert sein. So versteigerte Christie's kürzlich einen Imperial Château Lafite Rothschild 2003 (6 Liter) für 5.228 €. Ein Jéroboam Chateau Haut-Brion 1998 (5 Liter), der auf 2.150 bis 2.870 Euro geschätzt worden war, erzielte 3.883 Euro. Ein Los mit vier Magnums Dom Pérignon 2008 (1,5 Liter) ging für 2.240 Euro von einem Weinsammler zum anderen.
Sie wollen keine einzige Ausgabe verpassen? Abonnieren dann abonnieren Sie jetzt das WINELIFE Magazin!
Möchten Sie über die besten Artikel auf dem Laufenden bleiben? Folgen Sie der Zeitschrift WINELIFE auf Instagram, Facebook und melden Sie sich für unsere vierzehntägige Newsletter.
