Ein Mittagessen mit einem Erzeuger, der in den Niederlanden weilt, die Vorstellung eines neuen Jahrgangs, die Eröffnung eines Restaurants: Manchmal muss man als Zeitschriftenredakteur seinen Terminkalender frei machen, um Wein zu trinken. Jemand muss die schwere Arbeit übernehmen!
Text und Bild: Marjolein Schuman
Wir sind in Kalifornien und essen und trinken nachhaltig. So viel wie möglich, denn nichts zu produzieren, schadet dem Planeten am wenigsten. Bei Thomas Hill Organics, benannt nach der Gründerin Debbie Thomas, kombiniert man Gerichte mit Weinen von lokalen Erzeugern aus Paso Robles. Für diese Winzer-Dinner Ein langer, festlich gedeckter Tisch steht im mit Stoffen gedeckten Innenhof des Restaurants.
Theorie
Vier Winzer sprechen leidenschaftlich über ihr Handwerk und vor allem über die Herausforderung, der Natur mit ihren Produkten etwas zurückzugeben. nachhaltige Praktiken: Booker Vineyard, Castoro Cellars, MAHA und Austin Hope. Sie haben acht Weine mitgebracht, von denen wir bei jedem Gang zwei verkosten. Austin Hope ist übrigens die Rhone-Marke von Hope Family Wines, deren Weine auch bei uns in den Low Countries erhältlich sind. In ihrem angesagten Club in Paso Robles haben wir gerade Sekt getrunken.
Geschmack
Wir beginnen mit einem köstlichen Gericht aus Roter Bete mit Ziegenkäse, Pesto und Pistazien, zu dem der Booker Chardonnay 'My favourite neighbour' mit Aromen von gelbem Apfel und Ingwer und "einem frischen Gefühl, wie eine Welle, die ans Ufer schlägt", so Hilary Graves, am besten paßt. Kalifornien ist nicht nur ein wichtiger Erzeuger von Chardonnay, sondern auch von Pistazie Und das spiegelt sich auch in ihren Gerichten wider, erklären die Küchenchefs Mike und Lisa Espy, die das Farm-to-Table-Restaurant im Jahr 2024 von Debbie übernommen haben.
