Mit unseren Weintipps und Rezepten können Sie wieder ganz nachhaltig sein, langsam Und vor allem leckeres Essen aus diesen salzigen Schätzen Zeelands.
Text: Marjolein Schuman | Bild: Unsplash
Das beste Rezept? Kochen mit Zwiebeln, Sellerie und Karotten und einem Schuss Weißwein oder Bier. Direkt vom Feuer, noch in der Pfanne, auf den Tisch. Aber gut, die Muscheln könnten etwas mehr Aufmerksamkeit vertragen. Sie werden auch die Austern der Armen genannt, sind nahrhaft und erschwinglich. Aber auch eine köstliche Kombination aus salzig und süß, mit dem Geruch des Meeres und einem - sagen wir mal 'aufregenden' - weichen Mundgefühl. Mit der richtigen Zubereitung und dem passenden Wein ist sie plötzlich eine Delikatesse. Es ist Zeit für seeländische Muscheln.
Frisch aus dem Meer gepflückt
Die Muschelsaison dauert von Juli bis April des folgenden Jahres. Hieß es nicht früher, dass das "r" im Monat stehen muss? Damals lag das vor allem daran, dass es keine Kühltransporte gab - und daran, dass gelegentlich giftige Algen aufflammten, die heute sehr gut kontrolliert werden. Heutzutage können Miesmuscheln auch in den heißen Monaten Juli und August transportiert und frisch verkauft werden. Manche schwören immer noch auf das altehrwürdige "r", und dann könnte der Oktober der beliebteste Muschelmonat sein.
Die Muschelfischerei wird in den niederländischen Küstengewässern schon seit hundertfünfzig Jahren betrieben. Die Zuchtgebiete sind die Oosterschelde und das Wattenmeer. Zusammen mit dem deutschen Wattenmeer, das ebenfalls über die niederländische Muschelauktion in Yerseke verkauft wird, handelt es sich um siebentausend Hektar. Einen Muschelfischer könnte man durchaus als Landwirt auf See bezeichnen. Denn die Miesmuscheln beginnen als Samen und werden auf Parzellen, einer Art Feld im flachen Meer, gezüchtet. Bei der Hängekultur wird der Muschelsamen in lange schlauchförmige Netze gelegt. Die Aufnahme von Nahrung aus dem Wasser erfolgt schneller und die Tiere wachsen dadurch schneller. Allerdings haben sie eine schwächere Schale als die Bodenkultur.
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