Die Welt des Champagners hält den Atem an. US-Präsident Trump droht damit, eine Importsteuer von 200% auf französische und europäische Weine und Spirituosen, darunter auch Champagner, zu erheben.
Text: Ingrid Larmoyeur | Bild: AI Art by @vinissima
Trump will diesen extremen Einfuhrzoll bald einführen, wenn die EU nicht von ihren Plänen abrückt, neue Zölle in Höhe von 50% u. a. auf US-Whiskey zu erheben. Die EU-Pläne sind übrigens wiederum eine Reaktion auf den von den USA verhängten Einfuhrzoll von 25% auf Stahl- und Aluminiumimporte aus der EU. Doch nun zielt Trump auf europäischen Wein, um US-Whiskey zu schützen.
Für die Champagne könnte dies ein harter Schlag sein. Im Jahr 2023 wurden 299 Millionen Flaschen produziert, von denen 57% exportiert wurden. Die USA sind der größte Markt mit 26,9 Millionen Flaschen pro Jahr, die rund 810 Millionen Euro einbringen. Da der Absatz von Champagner bereits unter Druck steht, wäre diese Maßnahme katastrophal.
Die Champagnerhersteller sowie die europäische Wein- und Spirituosenindustrie warten nun gespannt auf die kommenden Entwicklungen. Und im Übrigen auch die amerikanischen Champagnerliebhaber, denn mit einem solchen Einfuhrzoll könnte eine Flasche Champagner nur noch $150-300 kosten. Die Kosten für diesen eskalierenden Handelskrieg trägt letztlich der Verbraucher.
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