Eine groß angelegte Studie der Universität Hohenheim zeigt, dass neue Rebsorten zwar den Einsatz und die Kosten von Pflanzenschutzmitteln erheblich senken, ihr Anbau jedoch nach wie vor sehr begrenzt ist.
Quelle: Journal of Wine Economics | Bild: Unsplash
Erinnern wir uns noch? Piwis (Pilzwiderstandsfähige Reben) sind Kreuzungen verschiedener Rebsorten, die gegen den Mehltau resistent sind. Deutschland ist mit drei bis vier Prozent der Rebfläche führend, aber das ist nicht viel. Den Forschern zufolge liegt das am Markt: Die Verbraucher sind mit den Rebsortenbezeichnungen nicht vertraut, und es gibt zu viele verschiedene. Gleichzeitig herrscht die Vorstellung, dass die Qualität immer geringer sei. Lösungen laut den Forschern? Die Vorteile für die Umwelt hervorzuheben und die Piwis durch große, etablierte Weingüter zu fördern. Derzeit sind es oft nur neue, kleinere Produzenten, die sie nutzen. Auch in den Niederlanden: Hier keltern Winzer köstliche Weine aus Johanniter, Regent, Solaris, Souvignier Gris und Cabernet Cortis, um nur einige Namen zu nennen.
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