Kein ‘Orangenwein’, aber definitiv niederländisch. In den letzten Jahren ist die Zahl der Weinberge und die Qualität der Weine in unserem Land stetig gestiegen. Dank der wärmeren Sommer und der besseren Kenntnis der Rebsorten und der Weinbereitung gibt es immer häufiger überraschend frische, reine Weine aus unserem eigenen Boden.
Text: Ingrid Larmoyeur (The Wine Institute) | Bild: Unsplash
Neben den klassischen Rebsorten des Südens wie Pinot blanc, Auxerrois oder Pinot noir gedeihen in den übrigen Niederlanden auch Rebsorten wie Solaris, Johanniter und Souvignier gris gut in unserem Klima. Sie ergeben Weine, die genau dem entsprechen, was viele Weinliebhaber heute suchen: leicht, frisch und trinkbar.
Ebenfalls bemerkenswert: Niederländischer Schaumwein findet immer mehr Beachtung. Einige Hersteller arbeiten sogar nach der traditionellen Methode (zweite Gärung in der Flasche), und das kann man auch schmecken.
Mit der steigenden Nachfrage wächst auch das Angebot, und niederländischer Wein findet sich zunehmend in Restaurants und Weinhandlungen.
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