Napoleon: ‘Frankreich braucht mich mehr als ich Frankreich.’

Napoleon: ‘Frankreich braucht mich mehr als ich Frankreich.’

‘Frankreich braucht mich mehr als ich Frankreich’, sagte Napoleon Bonaparte. Der selbstbewusste Kaiser hatte einen ausgeprägten Weingeschmack.
Text: Marjolein Schuman | Bild: Jacques-Louis David

Im Exil auf St. Helena trank er gerne Vin de Constance, den süßen südafrikanischen Dessertwein, der von Klein Constantia (1685 von unserem Simon van der Stel gegründet) hergestellt wurde. Sein Lieblingsrotwein war jedoch ‘ganz normaler’ französischer Wein, nämlich Burgunder, wobei er eine besondere Vorliebe für das Weingut Chambertin hatte, das heute als Grand Cru gilt. Passend: kraftvoll, strukturiert und mit einem langen Abgang – genau wie der Mann selbst.

Witzigerweise verdünnte er den Wein regelmäßig mit Wasser, um nüchtern zu bleiben. Was Schaumweine anging, hatte der Kaiser der Franzosen eine Vorliebe für Moët & Chandon. Die spektakuläre Gewohnheit, Champagnerflaschen mit einem Schwert zu öffnen, das Sabrieren, wird seiner Zeit zugeschrieben: Napoleons Kavallerieoffiziere feierten auf diese Weise ihre Siege im Ausland.

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