Das ändert sich in der Weinwelt

Das ändert sich in der Weinwelt

Die internationale Weinwelt ist eindeutig in Bewegung. Jüngste Zahlen und Berichte, u. a. von der OIV, Decanter und The Drinks Business, zeigen, dass mehrere Trends zusammenlaufen, die sich direkt darauf auswirken, was bald in Ihrem Glas sein wird.
Text: Ingrid Larmoyeur (The Wine Institute)| Bild: Unsplash

So zeigen die jüngsten Zahlen der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV), dass der weltweite Weinkonsum erneut leicht zurückgegangen ist. Die Ursachen dafür sind vielfältig: wachsendes Gesundheitsbewusstsein, wirtschaftliche Unsicherheit und veränderte Vorlieben der jüngeren Generationen. Weniger zu trinken und bewusster zu wählen, scheint zunehmend der neue Ausgangspunkt zu sein.

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Gleichzeitig verschiebt sich der Stil der Weine. Laut internationalen Fachmedien entscheiden sich die Verbraucher zunehmend für leichtere, frischere Weine mit geringerem Alkoholgehalt. Dies ist nicht nur bei Weißweinen, sondern auch bei Rotweinen zu beobachten: Sogenannte ‘kühlbare Rotweine’ und Rebsorten wie Gamay und Frappato werden immer beliebter.

Auch auf der Produktionsseite ändert sich einiges. In Frankreich werden - auch als Reaktion auf geänderte EU-Verordnungen - die Möglichkeiten für alkoholfreien Wein weiter ausgebaut (Quelle: Vitisphere). Dies unterstreicht, wie ernst der Markt für alkoholfreie und alkoholarme Weine inzwischen genommen wird.

Unterdessen profitieren die aufstrebenden Weinbauländer vom Klimawandel. So wächst beispielsweise der englische Weinbau stetig weiter, vor allem bei Schaumwein, der zunehmend mit Champagner verglichen wird (Quelle: Decanter, WineGB).

Die Weinkonsumenten verändern sich, und die Weinwelt geht mit ihnen. Leichter, bewusster und mit mehr Aufmerksamkeit für Herkunft und Stil.

 

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