Betrug!

Betrug!

Es ist eigentlich recht einfach, mit '' zu schummeln.und SchaufelWein', weil man ihn dem Käufer noch nicht zeigen muss. Er befindet sich noch im Fass in Bordeaux und wird dort auf der Grundlage der Ernteergebnisse und Verkostungen beurteilt. Lange bevor der Wein in Flaschen abgefüllt wird, wird er mit einem Preisschild versehen.
Text: Marjolein Schuman | Bild: Jacobins Saint Emilion

Das hat wohl auch der Direktor der Investmentgesellschaft Premium Liquid Assets in Singapur, Eldric Ko, herausgefunden. Zwischen 2007 und 2011 bot er 400 Anlegern an, En-Primeur-Wein zu kaufen. Er versprach, die Flaschen nach der Freigabe zu lagern und sie schließlich an sie zu übertragen. Einer von ihnen wurde sogar dazu gebracht, 58.500 Euro für 36 Flaschen Wein zu bezahlen.

 

Das Geld ging jedoch nicht nach Frankreich, sondern auf sein eigenes Bankkonto in Singapur, und zwar in Höhe von 11.400.000 Euro. Die Anleger wurden misstrauisch, nachdem sie sich wiederholt nach dem Status ihrer Weine erkundigt hatten. Als die Ermittlungen im Jahr 2011 begannen, machte sich Eldric aus dem Staub, doch nach 13 Jahren auf der Flucht wurde er kürzlich verhaftet.

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