Das Beste der Toskana

Das Beste der Toskana

Da die Italiener Traditionen schätzen, war nicht jeder glücklich, als die Winzer von Luce eine neue Richtung einschlugen. Sie begannen, den lokalen Sangiovese mit Merlot, einer Rebsorte aus Frankreich, zu kombinieren. Zum Glück ging es gut aus.
Text: Der Schreibstil | Bild: Der Schreibstil und Luce

Wir lieben die Toskana, vom Brunello di Montalcino bis zum Bolgheri. Die Rotweine haben eine Fülle, die im Winter ein halbes Glas den ganzen Abend füllen lässt. Oder man isst ein reines Stück Fleisch dazu, die Aromen und Texturen ergänzen sich gegenseitig. Wir haben es im Restaurant De Nederlanden* erlebt, wo die Tenuta Luce den Jahrgang 2022, ihre dreißigste Ernte, vorgestellt hat. Ein Fest!

Montalcino

Luce liegt in der Landschaft um das Dorf Montalcino. Denken Sie an sanfte Hügel mit Weinbergen, Zypressen, die sich gegen den klaren blauen Himmel abheben, Eichenwälder (montalcino bedeutet ‘Hügel der Steineichen’) und alte Kirchen. Das Weingut besitzt mehr als zweihundert Hektar Weinberge mit Schwerpunkt auf der Sangiovese-Traube, der König der toskanischen Rebsorten. Daraus wird der Brunello di Montalcino gekeltert - die Sangiovese-Traube wird hier Brunello genannt, daher. Dieser Wein machte sich bereits im neunzehnten Jahrhundert einen Namen und gelangte in die 1980 die höchste Qualifikation italienischer Herkunft DOCG.

Doch nun ist es soweit: In Kombination mit Merlot ist der kultige Wein Luce della Vite entstanden. Es ist kein traditioneller Italiener, sondern einer, der mit den Regeln bricht. Es ist ein sogenannter Super-Toskaner.

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