Klingt wie eine Liebeskomödie: Vittoria Castagnetta kündigt ihren Job in London und tauscht ihre Anzugjacken gegen Latzhosen. Um ihrer Mutter Federica auf der anderen Seite der Welt zu folgen und das Weinunternehmen Morgenster zu leiten. Zum Glück ist das Erbe von Großvater Giulio bei den beiden Powerfrauen in guten Händen.
Text: Marjolein Schuman | Bild: zur Verfügung gestellt
1. was ist Ihre Verbindung zu Südafrika?
Ich bin in Genf zur Schule gegangen und habe dann in Großbritannien als Marketingmanagerin gearbeitet. Aber ich kam regelmäßig nach Südafrika. Dorthin ist mein Großvater 1992 gezogen. Er verliebte sich in das Morgenster-Anwesen und beschloss, es während seines Ruhestands komplett zu renovieren. Die Umgebung erinnerte ihn an seine italienische Heimat, und so entschied er sich für den Anbau von Weintrauben und Oliven. Meine Mutter erinnert sich an die ersten Rebstöcke, die in dem Jahr gepflanzt wurden, in dem ich geboren wurde.
Hat dir dein Großvater beigebracht, wie man Wein macht?
Nein, in den Ferien durften wir nur Wein probieren. Und natürlich haben wir seinen Wein zum Essen getrunken, unsere Familie hat italienische Wurzeln. Opa war so stolz, er wollte alles selbst kontrollieren. Für Morgenster war das Beste noch nicht gut genug, es war wirklich sein Baby. So hatten Mama und ich nicht die Chance, von ihm zu lernen. Ferien mussten richtige Ferien sein, dachte er. Als meine Mutter und ich den Betrieb übernahmen, betraten wir eine völlig neue Welt.'
Wollen Sie mehr lesen? Das können Sie in der WINELIFE-Ausgabe 97, die Sie im Shop hier.
Sie wollen keine einzige Ausgabe verpassen? Abonnieren dann abonnieren Sie jetzt das WINELIFE Magazin!
Möchten Sie über die besten Artikel auf dem Laufenden bleiben? Folgen Sie der Zeitschrift WINELIFE auf Instagram, Facebook und melden Sie sich für unsere vierzehntägige Newsletter.
