Champagner-Betrüger muss ins Gefängnis

Champagner-Betrüger muss ins Gefängnis

Wir sollten das Sprichwort 'Jemandem Knollen für Zitronen verkaufen' in 'Jemandem Flötenwein für Champagner verkaufen' ändern, denn genau das hat Didier Chopin laut dem französischen Gericht getan.
Text: Marjolein Schuman | Bild: Pexels

Didier kaufte in Spanien und in der Ardèche billigen Weißwein, machte ihn mit Kohlensäure prickelnd und fügte einen Schluck Zuckersirup hinzu. Verkorken, Etikett drauf und schwupps, ist es "Champagner". Aber so haben wir nicht geheiratet, sagt das Gericht. Vier Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe, auch für seine Frau.

Didier war da anderer Meinung: "Alle wussten davon, alle haben mitgemacht, alle haben gut verdient und alle haben profitiert", sagte er. Mit wie viel "Champagner" Didier gebastelt hat, ist unklar, da auch seine Aufzeichnungen ein Chaos waren. Didier schätzt etwa 200.000 Flaschen, das Gericht geht jedoch von 800.000 bis 1,8 Millionen Flaschen aus.

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