Amerikanischer Pinot Noir: fruchtiger Flirt

Amerikanischer Pinot Noir: fruchtiger Flirt

Man nehme eine ikonische Rebsorte, überquere mit ihr den Ozean und experimentiere mit ihr. Das ist die Geschichte des Pinot Noir. Einst war sie lange Zeit europäischen Böden vorbehalten, doch inzwischen ist sie in Nord- und Südamerika weit verbreitet und angepflanzt worden. Und was erhält man? Samtige Pinots mit einer Fruchtexplosion, echte Verführer!
Text: Evelijn van Heuven | Bild: Shutterstock

Bei Pinot Noir denken viele Menschen zuerst an Burgund. Die klassische französische Region, in der die Bauern es verstehen, aus der Traube legendäre Weine zu machen. Nicht umsonst werden sie für höhere Beträge verkauft als der Durchschnittswein. Eine Flasche von über 25 Euro ist keine Seltenheit. Wie auch immer man es betrachtet, Burgund wird die Wiege des Pinot Noir bleiben. Doch die kleine Traube hat auch in anderen Teilen der Welt Fuß gefasst. Neuseeland zum Beispiel hat sich als Pinot-Erzeuger einen Namen gemacht, und auch auf den beiden amerikanischen Kontinenten hat die Traube ihre Nische gefunden. Und auf den beiden letztgenannten Kontinenten ist das noch gar nicht so lange her. 

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