‘Man muss in der Lage sein zu kommunizieren, was man herstellt’, sagt der Weinimporteur und Weinliebhaber Henrico van Lammeren, Präsident des Königlichen Verbands des Niederländischen Weinhandels (KVNW).
Bild: Unsplash
‘Die meisten Menschen haben nicht sofort ein sehr positives Gefühl gegenüber Werbung. Werbung auf einer Veranstaltung? Gehen Sie weiter. Werbung im Fernsehen? Zappen. Werbung in Zeitschriften? Durchblättern. Vielleicht ist das der Grund, warum man in der Politik die pawlowsche Tendenz sieht, bei jedem gesellschaftlichen Problem zu schauen, wie man Werbung verbieten oder einschränken kann. Das gilt für fossile Brennstoffe, Fleisch, Autos, Reisen, aber auch für fett-, salz- und zuckerhaltige Lebensmittel und alkoholische Getränke.
Das ist natürlich eine sehr eingeschränkte Sicht auf die Werbung. Denn wenn man den Blick etwas weiter fasst, wird man feststellen, dass Werbung und Sponsoring auch eine andere Seite haben. Werbefreiheit ist ein wesentlicher und unverzichtbarer Bestandteil der Unternehmensführung. Man muss in der Lage sein zu kommunizieren, was man herstellt oder verkauft. Werbung und Sponsoring sind unverzichtbar, wenn es darum geht, die journalistische Freiheit in Zeitungen, Fernsehen, Radio, aber auch in einer Zeitschrift wie WEINLEBEN.
Noch wichtiger ist vielleicht die Bedeutung von Werbung und Sponsoring für die Ermöglichung und Finanzierbarkeit von Sport-, Kunst- und Kulturveranstaltungen, die zur regionalen Lebensqualität, insbesondere für junge Menschen, beitragen. Unser Leben sähe wirklich ganz anders aus, wenn all das nicht mehr möglich wäre. Unsere Branche versteht wie keine andere, dass Freiheit immer auch mit der Übernahme von Verantwortung einhergehen muss. Das tun wir innerhalb des Weinsektors sehr nachdrücklich. Wir sind vollständig der STIVA angeschlossen, die für und mit uns strenge Regeln für die Weinwerbung aufstellt und durchsetzt. In den sozialen Medien, aber auch in WINELIFE. Werbefreiheit und Werbeverantwortung. Darum geht's.’
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